...war Austragungsort unseres letzen Konzerts für dieses Jahr am gestrigen Abend. Zu erst einmal die Fakten:
3 gute Bands, die alle brauchbaren Live Rock präsentierten, darunter viele nette neue und alte Bekannte und Gespräche.
Jetzt die schlechten Aspekte des Abends: der Laden soll in 2 Wochen schließen, sah aber gestern schon aus, als ob alles im Auf- und Abbruch war. Ungemütlich, weitläufig, kalt (schweinekalt!) und abgesehen von der Bedienung ein eher unfreundliches bis ätzendes Personal vor Ort. Der Sound war der Atmosphäre entsprechend schlecht, wir haben zumindest das beste draus gemacht. Ca.25 zahlende Gäste rundeten das traurige Bild des Ladens ab. Aber man soll die Leute, die sich trotz alledem dorthin bemühten nicht auch noch strafen, im Gegenteil- sie haben es am ehesten verdient, das man noch ne gute Show abliefert. Das haben alle 3 Bands auch getan soweit es ging. Auch wenn Sheronda als letztes vor fast leerem Haus spielten, weil auch noch einige der wenigen Leute früher nach Hause gingen. (inklusive Turtle Beach,was ich persönlich nicht so toll fand).
Vielleicht haben wir uns den Gesamtumständen angepaßt, aber auch wir hatten schon bessere Shows gespielt als die gestrige.
Zum guten Schluß beschleicht mich das Gefühl, dass ich uns in Sachen Flyern und Werbung habe abziehen lassen. Die Details spar ich mir, ich ärger mich über mich selbst, wie die Sache abgelaufen ist. Dabei geht´s noch nicht mal um die Kohle- hätten wir die Flyer nicht vom Eintritt abziehen müssen (und ich war der Meinung das war so besprochen) hätten wir auch nicht mehr pro Band rausgekriegt.
Aber irgendwie gings ums Prinzip.
Fazit: 5000 Flyer verteilt, Werbung gemacht, Leute mobilisiert. Vor fast leerem Haus gespielt. Und zu guter letzt die Erfahrung gemacht, das nicht alle Shows die man so als Band hinter sich bringt auf dem Konto "Wir rockten das Haus" zu verbuchen sind. Vor allem weil viel mehr Faktoren für "Wir rocken das Haus" eine Rolle spielen als man oft denkt.